Klassenfahrt

Die etwas andere Klassenfahrt

Gymnasiasten aus Salzhausen vertauschen ihre Schulbank mit dem Segel

Salzhausen kannte im Umfeld der Jugendherberge Dikjen Deel bis Anfang der Woche kaum jemand. Erst als 49 Gymnasiasten aus gleichnamigem Ort mit ihren vier Begleitern vor der Herberge in komfortablen Zelten anrückten, war in den Dünen am Rantumbecken schnell bekannt, wo Salzhausen zu finden ist; in Nordniedersachsen bei Lüneburg.

Die beiden Klassen des 10. Jahrgangs hatte es nach Sylt verschlagen, weil sie ihre Gemeinschaftsreise vor den Ferien dem Erlernen des Windsurfens verschrieben hatten: "Das ist harte Arbeit", war gleich mehrfach im Umfeld von den Schülerinnen zu hören. Dennoch, so versicherten die drei mitreisenden Pädagoginnen: "Spaß macht´s allen!"

Die Idee zum Surfkursus am Rantumer Hafen war vor einem Jahr während einer Grillfete entstanden: Profi Hans Heinicke...Chef der Surf-Schulen am Brandenburger Strand und am Rantumbecken.... regte zu dieser Alternativ-Schulfreizeit auf der Ferieninsel an, die Anfang Juni noch ruhig genug für eine solche Aktion ist.

Hintergrund des gymnasialen Unterfangens: Trixi und Hans Heinicke besitzen in Salzhausen ein Domizil; die beiden Kinder Sandra und Tim besuchen dort die Schule. So kam irgendwann einmal im Kreis von Eltern, Lehrern und Pennälern die Sprache auf Sylt, Schulfreizeit und Windsurf-Kursus. Jetzt waren Sie hier, die jungen Leute aus der Lüneburger Heide, einige brachten es sogar zur offiziellen Windsurf-Prüfung - allerdings nur in Theorie. Die etwas andere Klassenfahrt war also gekennzeichnet von Wassersport - von morgens bis abends.

Kids und Begleiter waren gleichfalls zufrieden mit ihrem Dünen-Camp: "Jeder hat schließlich ein Feldbett", schwärmte eine der Lehrerinnen, und die Verpflegung in der Herberge sei hervorragend angekommen. Mit rund 210 Euro pro Nase, - Bahnfahrt, Unterbringung, Verpflegung sowie Surfen - nahm sich die fünftägige Klassenfahrt nicht teuer aus als "normale" Schülerfahrten. Dafür kehrten die jungen Leute aus Salzhausen gestern um so fitter wieder nach Hause zurück - dank des Rantumer Intensivkurses.







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